Welche Angaben müssen gemacht werden?

Spätestens an dieser Stelle taucht bei vielen Menschen die nächste Unsicherheit auf.

„Was muss ich überhaupt angeben?”

Vielleicht erinnern Sie sich an einen Arztbesuch von vor ein paar Jahren.

Oder an eine Behandlung, die längst abgeschlossen ist.

Und plötzlich kreisen die Gedanken.

„War das wichtig?”

„Muss ich das angeben?”

„Was ist, wenn ich mich gar nicht mehr an alles erinnere?”

Genau deshalb ist es wichtig zu wissen, dass eine Gesundheitsprüfung nicht bedeutet, dass Sie Ihre komplette Krankengeschichte auswendig kennen müssen.

Die Fragen beziehen sich auf bestimmte Zeiträume und konkrete Bereiche Ihrer Gesundheit.

Welche Angaben erforderlich sind, hängt deshalb immer vom jeweiligen Antrag und vom Versicherer ab.

Deshalb gibt es auch keine allgemeingültige Liste, die auf jeden Antrag passt.

Wichtig ist vielmehr, dass Sie sich ausreichend Zeit nehmen und die Fragen sorgfältig beantworten.

Falls Sie sich bei einer Behandlung oder Diagnose unsicher sind, ist das überhaupt kein Problem.

In vielen Fällen lassen sich Informationen bei den behandelnden Ärzten oder über digitale Patientenakte nachvollziehen.

Ich empfehle meinen Kunden deshalb immer, lieber einmal mehr nachzuschauen als etwas aus Unsicherheit wegzulassen.

Nicht, weil jeder kleine Arztbesuch entscheidend ist.

Sondern weil eine vollständige und ehrliche Gesundheitsprüfung die Grundlage für einen sicheren Versicherungsschutz bildet.

„Am Ende geht es nicht darum, möglichst schnell einen Antrag abzuschicken”.

„Es geht darum, ihn von Anfang an richtig auszufüllen”.

Denn das gibt beiden Seiten Sicherheit.

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Warum gibt es überhaupt eine Gesundheitsprüfung?

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Was passiert wenn ich etwas vergesse?